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Das Vistaprint Fotobuch im Test - Meine Erfahrungen Vistaprint ist ein niederländisches, international tätiges Unternehmen, das seine Printprodukte weltweit versendet. Das Hauptgeschäft konzentriert sich auf Visitenkarten, Broschüren, Flyer und weitere Werbeartikel für kleine Firmen und Privatpersonen. Durch hohe Auflagen kann man als Kunde viel Geld einsparen und in Sachen Visitenkarten gibt es kaum einen Anbieter, der die Qualität zum vergleichbar günstigen Preis anbieten kann. Mit Vistaprint hatte ich in der Hinsicht schon gute Erfahrungen gemacht.
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Schöne Fotobücher am Computer zu erstellen, ist heutzutage selbst für Einsteiger ein Kinderspiel. Dabei ist die Idee noch gar nicht so alt, denn die ersten digitalen Fotoalben kamen vor noch nicht einmal 10 Jahren auf den Markt. Seitdem hat sich viel getan und längst bedeutet Fotobuch nicht mehr gleich Fotobuch. Hinsichtlich der Foto- und Papierqualität, der Einbände, Bindungsarten und Preise gibt es unter den Anbietern große Unterschiede. Nicht jedes vermeintlich günstige Fotobuch beweist ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, wenn die Bindung auf den Seiten unschöne Klebespuren hinterlässt oder die Versandkosten fast so hoch sind wie das Produkt.
Bevor Sie das erstbeste günstige Fotobuch bestellen, sollten Sie auf mehrere Vergleichskriterien achten. Dies sind die Wichtigsten:Der Fotobuch Preisvergleich
Die vielfach in der TV-Werbung angepriesenen Kosten von „sagenhaften“ 9,95 Euro pro Fotobuch erwecken bei gleichzeitiger Präsentation großformatiger Exemplare den Eindruck, die gezeigten Fotobücher seien tatsächlich so günstig. Bei den Preisen handelt es sich jedoch um die Kosten für kleinformatigere Bücher mit 24 oder 26 Seiten.
Um einen Richtwert für ein gutes Preis-Leistungsverhältnis zu erhalten, müssten Sie schon sämtliche Anbieter miteinander vergleichen. Das kostet zum einen viel Zeit und zum anderen müssten Sie für einen repräsentativen Qualitätsvergleich bereits in mehreren Shops für Fotoprodukte bestellt haben.
Sie können sich aber grundsätzlich an den Preisen für die gängigen A4 Formate orientieren. Für ein Hardcover-Fotobuch im Format A4 hochkant durchschnittlicher Qualität bezahlen Sie zwischen 24 und 30 Euro. Die Angaben beziehen sich dabei auf ein Exemplar mit 26 Seiten. Für zusätzliche Seiten zahlen Sie immer extra. Die durchschnittliche Papierstärke beträgt zwischen 170 gr7m2 und 200 gr/m2.
Achten Sie bezüglich der Preise auch auf die Höhe der Versandkosten. Für ein Fotobuch im Format A4 sollten die Gebühren nicht über 5,00 Euro liegen. Verbraucherfreundliche Kosten für den drei- bis viertägigen Standardversand betragen zwischen 3,95 und 4,99 Euro.
Wenn Sie für Freunde, Mitarbeiter, Kollegen, Vereinsmitglieder oder Kunden mehrere Exemplare eines Fotobuches drucken lassen, lohnt sich ein Vergleich der angebotenen Staffelpreise. Bei hohen Auflagen sind ab einer Bestellung ab 10 Stück Preisnachlässe von 10% und mehr möglich. In diesem Zusammenhang offerieren die Anbieter oftmals Rabatte für Neukunden, wobei Sie sogar bis zu 50% sparen können.
Fotobuch erstellen ohne Software - oder besser mit ?
Während die einen auf einfache und schnelle Bedienbarkeit der Online Editoren schwören, setzen die anderen auf die Vielfalt und Professionalität der Download-Programme.
Online Editoren bieten den Vorteil der Zeitersparnis, denn Sie gestalten Ihr Fotobuch direkt auf der Webseite des Anbieters. Zudem brauchen Sie Ihre Festplatte nicht mit einem zusätzlichen Programm belasten. Der Fotoupload verläuft mittlerweile sehr schnell und auch die Anfälligkeit für Abstürze hat sich in den vergangenen Jahren erheblich reduziert. Aus diesem Grund können die Programme nicht die gleiche Vielfalt an Bearbeitungsmöglichkeiten bieten wie die Software, die Sie sich kostenlos auf Ihren Rechner laden können. Für Neueinsteiger sind die Online Editoren jedoch auf jeden Fall empfehlenswert, denn allzu viele Details könnten zu Beginn verwirren und die Freude an der Gestaltung wäre dahin. Dabei stehen Ihnen in den Online-Editoren natürlich immer noch sehr zahlreiche kreative Optionen zur Verfügung. Bezüglich der Hintergründe, Textgrößen, -farben und -arten, Platzierung der Fotos, Drehen, Spiegeln, Auswahl der Rahmen haben Sie ein relativ breites Spektrum an Bearbeitungsmöglichkeiten. Bedienerfreundliche Online-Editoren finden Sie bei Photobox, Ikona oder FOTO.com.
Mit den neuesten Download-Programmen können jedoch auch Neulinge professionelle Werke gestalten, denn die Programmierer setzen zunehmend auf Benutzerfreundlichkeit und selbsterklärende Funktionen. Eine gute Software erkennen Sie daran, dass Sie sowohl einen so genannten „Assistenten“ verwenden als auch in den Profimodus schalten können. Während der Assistent Sie bei der Gestaltung unterstützt, können Sie im Profimodus sämtliche zur Verfügung stehenden Funktionen nutzen und nach Herzenslust herumexperimentieren.
Diese Programme gleichen fast einer reduzierten Version von Photoshop, denn hinsichtlich Optimierung (Veränderung von Helligkeit, Kontrast, Sättigung, Farbton, Weißabgleich, Entfernung des „Rote-Augen-Effekts“) Ihrer Fotos haben Sie einen sehr großen Spielraum. Darüber hinaus können Sie Ihre Fotos noch verfremden und sie entweder in bunte Kunstwerke a la Pop Art, in Vierfarbdruck-Poster oder in impressionistische Gemälde verwandeln. Bei vielen Anbietern stehen Ihnen auch einstellbare Farbfilter zur Verfügung, sodass Sie monochrome Bilder in Rot, Violett, Grün oder Blau produzieren können. Kurzum: Ihrer Fantasie sind bei den Download-Programmen keine Grenzen mehr gesetzt.
Sehr gute, detaillierte und dabei selbsterklärende Bildbearbeitungsprogramme bieten beispielsweise Pixum, CEWE, Everpixx oder Cinebook.
Qualität Ihrer Fotos – Auflösung, Kontraste, Bildkomposition
Die Art des Einbandes, der Bindung und die Papierdicke sind zwar entscheidend für den ersten Eindruck eines Fotobuches, doch allein die Bilder verleihen einem Fotoband Lebendigkeit und Individualität. Bevor Sie Ihre schönsten Urlaubs-, Hochzeits-, Familien- oder Hobbyfotos für Ihr Fotobuch verwenden, sollten Sie Ihre Aufnahmen auf einige Qualitätsmerkmale überprüfen.
Das wichtigste Kriterium ist die Auflösung. Ein Digitalfoto besteht aus Pixeln, deren Anzahl als Auflösung bezeichnet wird. Je höher die Auflösung Ihrer Fotos ist, desto schärfer werden die Details auch bei großen Formaten dargestellt. Wichtig bei der Gestaltung von digitalen Fotoprodukten ist die Angabe der relativen Auflösung in dpi. Eine für den Fotodruck gute Auflösung liegt zwischen 300 und 360 dpi. Die Qualität wird Ihnen angezeigt, sobald Sie im Gestaltungsprozess ein Foto auf den Platzhalter ziehen. Ein grünes Symbol bedeutet eine optimale Auflösung, Gelb zeigt eine grenzwertige Qualität an und bei einem roten Symbol sollten Sie das Foto entweder kleiner ziehen oder eine höher aufgelöste Aufnahme verwenden.
Ein weiteres aber nicht messbares Qualitätsmerkmal sind die Farbkontraste. Verwenden Sie vorzugweise Fotos, die Sie bei gutem Wetter und strahlender Sonne aufgenommen haben, denn ein bewölkter Himmel bringt keine schönen kräftigen Farben hervor.
Dazu sollten Sie auf interessante Bildkompositionen achten, die Sie auch durch nachträgliche Ausschnitte erhalten (dabei immer eine gute Auflösung im Blick haben). Klassisches Negativbeispiel für eine weniger gelungene Komposition: Eine Person steht genau mittig vor einer Sehenswürdigkeit. Erstens sehen in der Mitte platzierte Menschen, Bäume oder Bildobjekte aller Art ziemlich langweilig aus. Zweitens wird die eigentliche Attraktion hinter der Person versteckt, sodass der Blick des Betrachters nicht eindeutig auf ein Motiv gelenkt wird. Interessant wird eine Bildkomposition durch die Platzierung des Motivs neben der Mittellinie. Verleihen Sie Ihren Fotos zusätzliche räumliche Tiefe, indem Sie eine schöne Blüte in den Vordergrund hineinragen lassen oder durch einen malerischen Torbogen hindurchfotografieren.
Das Format
Schöne Landschaftsaufnahmen sind noch beeindruckender, wenn sie auf breiten Panoramaformaten in den Maßen 60 x 40 cm (Gesamtbreite des aufgeklappten Buches x Höhe) gedruckt werden. Hier erkennen Sie jedes kleinste Detail: die Berge im Hintergrund, die Flusswindungen mit den glänzenden Kieselsteinen in der Mitte, den kleinen Schmetterling auf der prächtigen Blüte im Vordergrund.
Die Fotos Ihrer letzten Silvesterparty kommen dagegen auch in einem kleinen Fotobuch im Format 20 x 20 cm bestens zur Geltung, denn hier kommt es weniger auf die Details als auf die Wiedergabe der ausgelassenen Stimmung an.
Bevor Sie sich für ein Format entscheiden, überlegen Sie, aus welchem Anlass Sie ein Fotobuch gestalten möchten und wie oft es von Ihnen, von Ihren Freunden und Verwandten durchgeblättert wird. Je kleiner ein Fotobuch ist, desto leichter lässt es sich aus dem Regal herausnehmen und aufschlagen.
Kleine Formate in der Postkartengröße 10 x 15 cm eignen sich hervorragend, wenn Sie die aktuellsten Fotos Ihrer Kinder unterwegs einem großen Freundes- und Kollegenkreis zeigen. Ihr handliches Fotoalbum findet in jeder Tasche Platz und wiegt höchstens ein paar Gramm.
Der Einband
Hinsichtlich des Einbandes haben Sie bei gut sortierten Anbietern die Wahl zwischen Softcover, Hardcover (matt, glänzend), Leder, Leinen und Leinenrücken.
Der Softcover-Einband eignet sich für kleinere Fotobücher mit bis zu 50 Seiten, da das Material mit zunehmendem Gewicht reißen würde. Für den Eigenbedarf ist diese preisgünstigere Variante für Dokumentationen, Kochbücher oder kleine Präsentationen zu empfehlen. Möchten Sie Ihr Fotobuch verschenken oder ist es großformatig, empfiehlt sich der hochwertigere und stabilere Hardcover-Einband. Ein matter Einband sieht edler aus und ist meistens teurer. Allerdings ist eine matte Laminierung auch empfindlicher, denn schon geringfügig fettige Finger hinterlassen unschöne Spuren. Ein glänzend laminierter Einband ist dagegen abwaschbar. Soft- und Hardcover bieten den Vorteil, dass Sie die Vorder- und Rückseite nach Ihren Vorstellungen gestalten können.
Sehr edel wirken Einbände aus Leder und Leinen, die im Durchschnitt zwischen 10 und 15 Euro mehr kosten als ein Hardcovereinband. Für besondere Anlässe wie goldene Hochzeiten, Firmenjubiläen oder runde Geburtstage sind die robusten und langlebigen Einbände mit der wertigen Optik ideal. Die Farben sind jedoch vorgegeben, sodass Sie hinsichtlich der äußeren Gestaltung wenig Auswahl haben.
Die Bindung
Bei den meisten Anbietern können Sie zwischen Ringbindung, Heftbindung und Buchbindung (Klebebindung) wählen.
Die Ringbindung (oder Spiralbindung) besteht aus einem stabilen Draht, dessen nach einer Seite geöffnete Wicklung
eine nachträgliche Ergänzung zusätzlicher Blätter gewährleistet. Durch die moderne Optik und das praktische Handling wird die Ringbindung für Kochbücher oder Terminkalender aber auch für Themenbücher wie Jugendpartys, Hobbys oder Autos gewählt.
Bei der Heftbindung wird wie bei der Herstellung von Zeitschriften die Draht- oder Fadenheftung angewandt, wobei Sie bis zu 72 Seiten binden lassen können. Die meisten Anbieter drucken die preisgünstigen Fotohefte im gängigen A4 Hochformat. Von der Firmenbroschüre über den Comic bis zum nobel aufgemachten Hochglanzmagazin erfreut sich die Heftbindung zunehmender Beliebtheit.
Die Buchbindung erfolgt in stabiler Klebebindung. Hochwertige Fotobücher müssen dabei noch einen Tag ruhen, bevor sie an die Kunden verschickt werden. Dadurch wird gewährleistet, dass der Kleber hundertprozentig ausgehärtet und getrocknet ist. Die Buchbindung empfiehlt sich bei allen Formaten, die größer sind als A4 und mehr als 100 Seiten haben.
Einen ungleich professionellen Eindruck hinterlässt die aufwändige Leporellobindung, die Sie noch nicht bei allen Anbietern erhalten (eine der Ausnahmen: cinebook). Diese Bindung zeichnet sich dadurch aus, dass das geöffnete Buch auf jeder Seite flach aufliegt und kein störender Falz die Sicht auf die Bildränder in der Bandmitte behindert. Große Panoramafotos kommen auf diese Weise am besten zur Geltung.
Die Papierqualität
Die Stärke des Papiers ist wichtig für die Stabilität der Seiten. Dünnes Papier leidet beim häufigen Umblättern naturgemäß mehr als stärkeres Papier. Darüber hinaus spielt die Beschichtung eine große Rolle. Mattes Papier reflektiert das Licht breitflächiger als glänzendes Papier. Auch hinsichtlich der Farbbrillanz sind deutliche Unterschiede erkennbar. Dickes Premium-Fotopapier von Kodak oder Fuji sorgt für eine naturgetreuere Wiedergabe als das von den Anbietern verwendete und als solches bezeichnete Standardpapier. Generell weisen auf echtes Fotopapier ausbelichtete Aufnahmen eine bessere Qualität auf. Die Details sind schärfer und die Farben sind natürlicher als die der preisgünstigeren Digitaldrucke. In über 90% aller Fälle werden Fotobücher im Digitaldruck produziert, da dieses Verfahren die wettbewerbsfähigere Variante darstellt. Die Qualität hält mittlerweile jedoch dem Vergleich mit ausbelichteten Fotos stand.
Bei Anbietern wie Pixum oder Photobox finden Sie unter anderem detaillierte Angaben zur Papierqualität. Grundsätzlich wird Papier in der Stärke 170 gr/m2 und 200 gr/m2 für Fotobücher und 150 gr/m2 starkes Papier für Fotohefte verwendet.
Ein Ausblick
Da im Bereich der Fotobuch-Erstellung ständig Neuerungen hinzukommen, kann eine solche Aufstellung nie den Anspruch der Vollständigkeit erheben. So liegt aktuell das Augenmerk in der Entwicklung von 3D-Fotobüchern, was die Gestaltungsmöglichkeiten sicher noch revolutionieren wird.
Zudem werden die Bearbeitungsprogramme in der Tendenz immer umfangreicher und bedienerfreundlicher, sodass Sie in naher Zukunft über Funktionen verfügen werden, an die heute noch nicht einmal gedacht wird.
Ob jetzt oder in der Zukunft: Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Erstellung Ihres Fotobuches!
